America Chavez fiel aus einer ihrer Sternportale. Keuchend, landete sie hart auf ihrem Rücken und schnappte nach Luft, entsetzt sah sie dieses seltsame Wesen ihr hinterherkommen, bis in allerletzter Sekunde sich das Portal schloß und eine klauen artige Hand abgetrennt neben ihr auf den Boden aufschlug. Stöhnend schoss ihr der Schmerz der harten Landung durch den Rücken, "Fuck war das knapp!" Ächzte sie, drehte sich langsam auf die Seite und richtete sich auf. Mit zusammen gebissenen Zähnen kam sie langsam auf die Füße, ihr Gesicht war von Rußflecken übersät und hier und dort glimmten noch Löcher in ihrer ausgewaschenen Jeansjacke. Mit zusammen gekniffenen Augen schaute sie sich um, sie befand sich ca. 200 Meter von der Centralstation entfernt, doch alles war mit Ranken und Efeu übersät. Autowracks säumten die Straße, die komplett von der Natur zurückerobert worden war. "Na ja, besser als das vorige Universum!" Murmelte sie und humpelte langsam Richtung Centralstation. Sie dachte über das letzte Universum nach, Lavaflüsse, die über die Straßen liefen, kleine Vulkane, die überall entstanden waren und dieses riesige Ungetüm, das sie verfolgt hatte. Es schüttelte sie, als Bilder vor ihrem inneren Auge auftauchten, wie das Monster mit Mordlust auf sie zulief. Da war dieses Universum eine willkommene Abwechslung, alles sah irgendwie friedlich und idyllisch aus. Sie stand vor dem Eingang der Centralstation, Licht fiel durch ein riesiges Loch in der Decke und vor ihr hatte sich anscheinend durch Regen und andere Wetterereignisse ein kleiner See gebildet. Auch hier war alles grün und Blumen und Sträucher wuchsen wild in der ganzen Halle. Humpelnd näherte sie sich dem See, er war höchstens einen Meter tief und das Wasser war klar, sie kniete sich stöhnend ans Ufer und tauchte beide Hände ins Wasser. Das kühle nass umspülte ihre Finger und sie seufzte wohlig, als sie sich mit dem Wasser etwas frisch machte. Kurzerhand zog sie ihre Jacke aus und wusch sich auch die Ruß bedeckten Hände und Arme. Als sie sich wieder aufrichtete, ging ihr es etwas besser, sie merkte die Blessuren des Sturzes noch immer, doch das Wasser hatte echt gutgetan. Sie blieb noch kurz am Ufer sitzen und musterte ihre Umgebung, sie sah einen alten Fahrkarten Schalter der gut verborgen hinter viel Gestrüpp lag. America stand auf, band sich ihre Jacke um die Hüfte und ging zu dem Schalter, mit etwas Mühe bekam sie die alte Tür auf und trat in den Raum. Das Licht von draußen, das durch die alte Sicherheitsscheibe fiel, warf grünliche Schatten an die Wand. Im Halbdunkeln erkannte sie ein staubiges schmales Armee Bett mit einer ordentlichen zusammen gefalteten Decke am Fußende. Eine kleine improvisierte Truhe stand daneben, die ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Vorsichtig setzte sie sich auf das Bett und öffnete die Truhe. Neben persönlichen Sachen war da auch eine kleine Taschenlampe mit Kurbel und ein zwei alte Konserven samt Öffner. Als sie das vermeintliche Essen sah, knurrte ihr der Magen. Gierig griff sie danach und öffnete die eine Dose vorsichtig, der Duft von Ravioli stieg ihr in die Nase und ohne lange zu überlegen, schaufelte sie sich das Gericht mit den Händen in den Mund. Es war köstlich, sie beschloss kurzerhand hier die Nacht zu verbringen, um sich etwas auszuruhen. Nach einem kurzen Gang zum See, um ihre Hände zu waschen, legte sie sich auf das Bett, ihre Jacke nutzte sie als Kopfkissen. Sie schaute nach draußen in die Halle, das Licht wurde mittlerweile schwächer und wenige Augenblicke später war sie eingeschlafen.
Ein lautes Knacken ließ America Chavez aus dem Schlaf hochschrecken. Ihr Herz hämmerte, was war das? Langsam stand sie auf und lief geduckt zum Fenster. Der Mond schien durch das Loch in der Decke und beleuchtete den See und die Umgebung. Plötzlich flog jemand aus den Schatten und landete mit einem Platsch in dem See, das Geräusch halte in der Halle. Prustend tauchte eine Person aus dem Wasser auf, der weiß schwarze Anzug mit der Kapuze und den rosa Elementen erkannte America sofort. In dem Moment zog sich Gwen Stacy alias Ghost-Spider die Maske samt Kapuze vom Kopf. Im selben Moment liefen vier Gestalten aus den Schatten auf sie zu. Sie liefen wie Menschen, doch ihr Gang war schwerfällig und ihre Arme lang und knorrig wie Äste eines alten Baums. America Chavez schluckte, was sollte sie tun? Gwen wischte sich ihre blonden Haare aus dem Gesicht und ging in Kampfposition. Die komischen Baumgestalten positionierten sich in einem Halbkreis um den See. Und blieben stehen. "Geb auf Ghost-Spider! Wir sind in der Überzahl und es ist Nacht! Du kannst nicht entnommen!" Es klang als würden knarrende Äste Worte bilden, der größte der vier hatte gesprochen. Die Augen, der vier fingen an grün zu leuchten als auch sie sich in Kampfposition begaben. "Ihr würdet mich nicht mal bekommen, wenn ich meine Arme auf den Rücken schnallen würde!" Sagte Gwen herausfordernd, doch sie keuchte schwer dabei. America konnte sich nicht rühren als der Kampf begann, die junge Gwen sprang und schwang sich hin und her und die Baummenschen schlugen mit ihren Armen nach ihr, die sich auf mehrere Meter verlängern konnten. Es war so spannend, dass America vergaß zu blinzeln, doch dann wickelte sich mitten im Flug eine der Rankenarme um den Knöchel der jungen Superheldin. Mit einem Ruck wurde sie aus der Luft gepflückt und baumelte kopfüber an dem langen Rankenarm. Bevor Spider-Gwen reagieren konnte, fesselten die vier Baummenschen sie, sodass sie in x-Form in der Luft schwebte. "Ziemlich vorlaut, findest du nicht?" Fragte der größte aus der Gruppe, keiner der vier war in irgendeiner Art und weiße erschöpft oder wirkte ausgepowert. Gwen im Gegensatz klebte die blonden Haare auf der schweißnassen Stirn und ihr Brustkorb hob und senkte sich schwer. "Ich…. Ich habe mich nur etwas aufgewärmt!" Keuchte sie als Antwort und zog verzweifelt an ihren Fesseln. Der große lachte und es klang wie brechendes Holz.
"Mal schauen, wie viel Energie du noch hast!" Sagte er und streckte seine Arme aus, die langsam länger wurden, America war wie gelähmt. Würden sie, Sie jetzt umbringen? Gwen schaute nun etwas unsicher und versuchte unter aller Kraftanstrengung sich zu befreien, während die Ranken immer näher kamen. Der vom Kampf stark in Mitleidenschaft gezogene Anzug der Ghost-Spider wurde ihr zum Verhängnis als die Ranken in die offenen Risse des Anzugs krochen. America sah, wie Gwen anfing zu zucken und ihr Gesicht verzog sich seltsam. "Komm, las uns deine schöne Stimme hören!" Grummelte der Anführer der Baummenschen. Bevor America sich ein Reim darauf machen konnte, sah sie, wie sich die Ranken durch den Anzug schlängelten und sich an Stellen wie den Achseln, Bauch und Schritt komisch bewegten. Als sie dann sah, dass die türkisen Schläppchen von Gwen zu Boden fielen, lief es ihr eiskalt den Rücken runter. Feine Ranken schlängelten sich über die jetzt nackten Füße der jungen Heldin, diese zuckten unkontrolliert hin und her und da wurde es ihr bewusst! Diese Kreaturen kitzelten Gwen, nun sah sie auch das gequälte grinsen in ihrem Gesicht und wie viel Beherrschung sie brauchte um nicht zu lachen, aber warum? Da brach es plötzlich laut aus Gwen hervor, als sich dünne Schnur artige Ranken zwischen ihren Zehen hindurchbohrten. Durch das Lachen fingen die Augen der vier hell an zu glühen, was sich auf ihren Körper und ihre Ranken wie Risse ausweitete. Gwen konnte sich mittlerweile nicht mehr beherrschen und lachte unter Tränen und Kopfschütteln laut in die Nacht. " Jaaaaahhh…..so ist gut! Mehr…mehhhhhr!" Raunte der Anführer laut gegen das Gelächter an. Mittlerweile machten neben dem Anführer seine drei Mitspieler auch mit. Unter dem Gewühle und gezucke riss der Anzug immer weiter auf, bis er nur noch in Fetzen von Gwens athletisch Körper hing. Ohne zu wissen, was sie tat, rannte America brüllend hinaus, was die Baummenschen erschrocken innehalten ließ, sie stürmte auf den Anführer zu, der sich gerade umdrehte und versetzte ihm so ein Schlag, dass er zerrissen wurde und sich in Mehreren Universen verteilte. Durch den Lichtblitz in Panik versetzt, ließen die anderen von ihrem Opfer ab und ergriffen die Flucht. Gwen viel unsanft zu Boden und blieb schwer atmend liegen. "Das…. Das war knapp!" Keuchte sie zitternd und versuchte sich aufzusetzen.
"Komm…komm ich, helft dir!" Stotterte America und half Gwen hoch, halb tragend, halb schleifend, trug sie, sie in den kleinen Ticketschalter und legte sie aufs Bett. Ihr Anzug legte viel von ihrem Körper frei, was America die Röte ins Gesicht trieb und sie mit der Decke zu deckte. Schweigend setzte sie sich auf die Kiste und wartete, bis Spider-Gwen wieder eine normale Atmung hatte. "Was ist hier los zum Geier?" Fragte sie leise und schaute in Gwens Gesicht. "Du bist nicht von hier, oder?" Fragte diese und lächelte schwach. America schüttelte leicht den Kopf. "Das waren Trees, halb Mensch, halb Baum. Ihr Anführer war eine mutierte Form, daher haben sie so strategisch angegriffen."
America schaute Gwen verwirrt an. Diese seufzte schwer und richtete sich etwas auf. "Als Thanos versuchte die Infintisteine hier auf der Erde zu holen, brachte er unwissentlich einen Parasiten mit hier her, diese Parasit hat sich in die Erdkruste verkrümelt und solche Sachen hervorgebracht. Thanos wurde besiegte, alle Menschen waren wieder da und ein Jahr später fing die Natur an sich zu wehren. Na ja, wer kann es ihr verübeln. Kurz gesagt, wir haben verloren. Mit der Zeit starben viele Helden, nur die stärksten überlebten oder die schnellsten. Wir sind nicht länger die Herrscher dieser Welt."
Schockiert versuchte America das gehörte zu verarbeiten. "Und…. Und das Kitzeln?"
"Ach das… Na ja, das passiert leider nur uns, der Damenwelt. Die Hormone und Pheromone die wir ausschütten sind wir Drogen für die Hybride, beim Lachen wird eine große Menge davon frei gesetzt. Wen die Trees einen Mann in die Finger bekommen, überlebt dieser das meistens nicht. Die Mutanten halten sich sie manchmal als Arbeitssklaven, aber das ist selten." "Und die Frauen?" Fragte America Chavez ohne es wirklich wissen zu wollen.
"Tja, die werden entweder so wie ich per Zufall gefunden und gefangen und so lange gequält, bis der Körper aufgibt und die Lunge kollabiert. Wenn man Pech hat, kommt man in eine Kolonie, wo du dann, wenn es schlecht läuft, Wochen oder Monate bis an den Rand des Wahnsinns getrieben wirst!" Der Gedanke das diese Universum besser wäre als das letzte, verpufft Augenblick. Wo war sie hier nur reingeraten. "Danke das du mich gerettet hast, wie heißt du?" "A…. America Chavez! Kein Thema." Sagte sie kleinlaut.
"Cooler Name! Dank dir musste ich keinen grausamen kitzel Tod sterben." Sagte Gwen und lächelte ihr aufmunternd zu.
America nickte und lächelte etwas.
"Du fragst gar nicht, wer ich bin." Sagte Gwen gespielt empört. "Ich weiß, wer du bist, du bist Gwen Stacy!" Gwen schaute verblüfft, "Woher…?" So begann America ihr alles zu erzählen, als sie fertig war, sah Gwen sie mit großen Augen an. "Und ich dachte, wir haben es hier schwer!" Sagte sie sarkastisch und lachte. America schmunzelte. "Ich mache es uns hier mal bequemer." Sagte Gwen stand auf und fing an, mit ihren Netzen eine Hängematte zu kreieren.
Sie legte sich, nachdem sie ihren Anzug notdürftig wieder zusammen geflickt hatte, mit ihren Netzen hinein. "Lass uns versuchen zu schlafen, morgen bringe ich dich zu den andern!" Sagte sie gähnend, streckte sich aus und war im Nu vor Erschöpfung eingeschlafen.
America legte sich ins Bett und schaute an die Decke, so ein verrücktes Universum. Dachte sie und blickte zu Gwen. Einer ihrer nackten Füße im Blick schlief sie dann auch schnell wieder ein.
Am nächsten Morgen weckte Gwen America mit einem leichten Stoß an der Schulter. "Komm, der Morgen lacht!" Sagte Gwen mit etwas Galgenhumor und ging zur Tür. Draußen Am See zog sich Gwen ihr Türkisen Schläppchen wieder an und sie ginge hinaus auf die Straße. "Ist es nicht gefährlich hier einfach so herumzugehen?" Fragte America und schaute sich etwas unsicher um. "Nicht gefährlicher als nachts. Die Trees sind nachtaktiv, aber es gibt noch andere Kreaturen die es nicht sind. Manche sind harmlos und einfach abzuwehren, andere bedeuten den sicheren Tot. Aber letztere sind meist fest an Orte gebunden und in dieser Gegend wissen wir, wo die alle sind." America schluckte, sie hatte die Information noch nicht ganz verarbeitet. Das mit dem kitzeln beunruhigt sie irgendwie, das letzte Mal, das sie gekitzelt wurde war von ihren Eltern als Kind.
Sie gingen weiter bis zu einem Parkhaus, das über und über zugewuchert war, man erkannte es nur noch an dem riesigen "P" an einem der nicht ganz so zugewucherten Eingänge.
"Wer sind eigentlich die anderen?"
Gwen überlegte, "Wanda Maximoff, Natascha Romanow und Maria Hill sind unsere Verbündeten, Gamora ist seit einigen Tagen vermisst und Neblua hat ein nicht so schönes Schicksal momentan, wir suchen gerade nach einer Lösung sie zu befreien." "Sind das alle?" "Nein, in Wakanda sind noch welch, mit denen wir in Kontakt stehen, aber hier in New York sind es alle."
America überlegte, während sie durch das Parkhaus über Autos und Trümmer kletterten. "Was ist mit Cap? Lebt er noch?" "Du meinst Peggy? Keine Ahnung ist seit mehreren Monaten vermisst!" "Lebt den keiner der Männer mehr?" "Nein, sie sind alle tot." Sagte Gwen leise.
"Wir kommen gleich zu Nebula, du wirst es gleich hören."
Nach wenigen Metern hörte sie jemanden lachen, es klang gequälte, aber auch wunderschön auf eine seltsame Art und Weise. Als sie um die nächsten Ecken gebogen wahren, sah man sie, Nebula war in eine Art durchsichtigen Harz gefangen. Kopf, Füße, Brustkorb und ihre Intimen stellen langen frei. Dutzende Ranken attackieren ihre empfindlichen Stellen, ohne dass sie sich nur einen Millimeter bewegen konnte. Zwischendurch entfuhr ihr zwischen dem Lachen ein Stöhnen. America zuckt zurück, als sie sah, dass es daher rührte, dass die Ranken sowohl Nippel als auch Klitoris und Schamlippen liebkosten. "Wie hält sie das nur durch!" Fragte sie schockiert. "Sie hat ihr System runtergefahren, und sämtliche Erinnerungsspeicher abgeschaltet, damit wir Zeit haben sie zu befreien." "Wie ist da passiert?" "Eine Explosion während eines Kampfes, sie wurde dagegen geschleudert. Wir können uns nicht nähern, ohne selber von den Ranken geschnappt zu werden!" Sagte Gwen sichtlich betroffen und ging langsam weiter.
Sie verließen das Parkhaus und traten auf eine freie Fläche, die mit Trümmern der ganzen Hochhäuser übersät war.
"Wie weit…" "Pssst!" Machte Gwen und zog sie hinter ein Trümmer Stück und deutete auf die Fläche vor sich. Eine Rudel von komisch aussehenden Hunden lief gerade langsam über die frei Fläche.
"Was sind das?" Flüsterte America. "Rankenwölfe, sie versperren uns den Weg!" Entgegnete Gwen leise zurück.
"Was machen die?" "Glaub mir, das willst du nicht wissen. Du hast den Vorteil, dass du noch alle Klamotten am Leib trägst. Ich hingegen wäre ein leichtes Opfer!" "Warum?" "Sie sind schnell, aber nicht sehr schlau, daher würden sie dich schnell in Ruhe lassen, wen du nicht lachst. Sie sind eine der eher friedfertigen Wesen, sie töten nicht, sie laben sich kurz an einem und wenn man das Bewusstsein verliert, lassen sie einen liegen." America schluckte und steckte vorsichtig den Kopf aus der Deckung hervor, genau in dem Moment schaute eines der Wesen in ihre Richtung und ihr genau ins Gesicht, schnell zuckte sie zurück. "Fuck ich…ich glaube, einer hat mich gesehen!" "Was?!" Gwen schaute hektisch um die Ecke, "Ich Sehe sie nicht mehr ich denke…. " Plötzlich sprang einer der Rankenwölfe über ihre Deckung und landete direkt vor ihnen. Gwen reagierte sofort und schoss ihre Netze, packte America am Ärmel und rannte los. Plötzlich sprangen mehrere dieser Wölfe aus Lücken und Nischen, allein der Reaktionen von Gwen war es zu verdanken, dass sie einen Vorsprung bekamen. Doch plötzlich stolperte America über irgendetwas und schlug der Länge nach hin, die Luft wurde ihr aus den Lungen gepresst. Gwen blieb stehen und wollte ihr aufhelfen, als drei der Wölfe sie gleichzeitig ansprangen, einen wehrte sie ab, die andern beiden warfen sie mit ihrem Gewicht um. Ein Kampf entstand, in den der dritte Wolf, der abgewehrt worden war, auch eingriff. America kam grade wieder zu Atem, als sie ein Knurren hörte, langsam blickte sie hinter sich, zwei Wölfe gingen langsam auf sie zu, hektisch versuchte sie aufzustehen, als sie schon vom Gewicht der Wölfe wieder auf den Boden gedrückt wurde. Verzweifelt wand sie sich und drehte sich auf den Rücken. Sofort versuchte der eine Wolf sie wieder zu fixieren. Doch sie trat und strampeln nach ihm, bis dieser ihren Fuß mit weit aufgerissen Maul auffing und ihr Fuß komplett im Maul stecken blieb. Bevor sie auf die neue Situation reagieren konnte, war stand der zweite Wolf über ihr und fixierte ihre Arme mit zwei seiner Pfoten über ihrem Kopf, Ranken wickelte sich um ihre Handgelenke und ein entkommen war unmöglich. Zusätzlich fixierte der Wolf der ihren Fuß im Maul hatte, ihr anders Bein auf ähnlich und weiße. Panik stieg in ihr auf, als sie plötzlich merkte, wie im Inneren des Mauls etwas anfing, mit Gewalt am Schuh zu ziehen und zu ruckeln. Ein Schrei mit darauf folgenden Gelächter ließ America zusammen zucken und zu Gwen rüberschauen. Die drei Wölfe hatten Gwen auf dem Boden fixiert, ihr notdürftig geflicktes Kostüm war durch den Kampf wieder aufgerissen. Auch ihre Ballettschläppchen hingen zerrissen an ihren Fußgelenken, zwei der Wölfe hatten sich auf ihre Beine gelegt und mit Ranken, die aus ihren Mäulern kamen, quälten sie jeden Zentimeter der nun nackten Sohlen, die wild Hin und Her zuckten. Der dritte Wolf hatte ihre Arme weit nach oben gestreckt und widmete sich dem schutzlosen Bauch und Hüfte.
Ein seltsames Gefühl an ihrem Bauch holte America in ihre eigene Situation zurück. Als sie an sich runterschaute, sah sie, dass sich ihr T-Shirt nach oben geschoben hatte und so ein Teil ihres flachen Bauches jetzt frei lag. Schnur artige Ranken, die sich vom Körper des Wolfes gelöst hatten, fingen an den Bauch zu erforschen. Als die erste Ranke ihre nackte Haut berührte, zuckte sie zusammen, ein Gefühl wie ein Stromschlag durchzuckte ihren Körper und sie quiekte unvorbereitet auf. Jetzt trafen auch die anderen Ranken auf ihren Bauch und sie konnte das kichern, das in ihr aufstieg nicht unterdrücken. Vergeblich zog sie an ihren Fesseln, um ihren Bauch zu schützen, doch es war vergeblich. Als die Ranken nun unter das T-Shirt schlüpften, lachte sie laut auf. Einer der Ranken bohrte sich vorsichtig in ihren Bauchnabel, das Gefühl war so seltsam, dass sie es nicht zuordnen konnte und anfing wie wild hin und her zu zucken. Was dem Wolf nach und nach mehr von ihrem Bauch preisgab. Keuchend riss sie die Augen auf, als diese indessen unter ihren BH schlüpften und sich in ihre Achselhöhlen vorarbeiteten. Mittlerweile liefen ihr lach Tränen aus den Augenwinkeln, plötzlich war ein Geräusch von reißendem Stoff zu hören und der Fuß im Maul des Ungetüm kam für den Bruchteil weniger Sekunden aus diesem frei. Der Wolf hatte den Schuh in Fetzen gerissen, ließ die Reste aus dem Maul fallen und schnappte sich den jetzt nur noch von einer weißen Socke geschützten Fuß auf dieselbe Weise wie vorher. Mit einem lauten lachenden schrei versuchte die junge America ihren Fuß zu befreien, es war zu viel, Dutzende kleine Ranken testeten ihren ausgelieferten Fuß ab. Jede Berührung ließ kitzelnde Blitze von ihrer Fußsohle durch ihren Körper zucken, das zusätzliche kitzeln an ihrem Bauch machte es nicht besser. Plötzlich knallte es und der Kopf des Wolfes, der ihre Hände hielt, explodierte in einer Wolke aus grünem Blut. Kurz darauf wurde abermals geschossen und die Fliehenden Wölfe wurden allesamt präzise niedergestreckt. Der Wolf, der Americas Fuß im Maul hatte, wurde ebenfalls getroffen und verlor seinen Kopf, was das Kitzeln aber nicht aufhören ließ, lachend trat sie immer wieder gegen ihn bis er sich löste und zuckend davon hopste. America fiel schwer schnaufend zurück, ihr Körper kribbelte und fühlte sich an, als wäre sie gerade 20 Kilometer gerannt. Ein Schatten beugte sich über sie, "Alles klar kleine?" Sagte eine rothaarige Frau. Es war Natascha Romanow, die sie nun vorsichtig hochzog. Stöhnend kam sie auf die Beine,
"Hast…. Hast du sie erschossen?" Fragte sie kurzatmig und lehnte sich an einen der Trümmer. Natascha nickte schmunzelnd,
"Fast währen wir zu spät gekommen!" Sagte sie und deutete auf Gwen, die gerade von 3 Robotern auf eine Liege gehobenen wurde. "Ist sie…." "Nein nur ohnmächtig!" Sagte Natascha sanft und legte ihr eine Hand auf die Schulter.
America schaute an sich herunter, ihr T-Shirt war teilweise zerrissen und ihr einer Fuß steckte in etwas, das irgendwann mal eine Socke gewesen war. Ein Flashback ließ sie die Zehen zusammen ziehen und ein Schauer lief ihr den Rücken hinunter. "Hier!" Sagte Black Widow und reichte ihr ein Paar schwarze Stiefel. Erleichtert setzte America sich auf den Boden und zog diese schnell an. "Und jetzt komm, wir bringen euch zu unserem Unterschlupf!"