Es waren seit dem Erscheinen der Kiste nun knapp eine Woche vergangen und Nick benutzte sie nicht ausschließlich, um die Damenwelt seiner Umgebung mit kitzeln zu quälen, sondern auch das musste er sich eingestehen, hin und wieder mal etwas über Leute zu erfahren, die er täglich sah. Er fand heraus das die hübsche Kassiererin vor kurzem ihren Freund in den Knast gebracht hatte da er sie geschlagen hatte und das oft und lange, ihre Kollegin hatte ein Faible fürs Kino und romantische indische Filme. Und er fand auch über Anna etwas raus, das ihn nachdenklich machte, ihr Vater ist schwer alkoholkrank und sie hatte einen behinderten Bruder. Er sah sie mehr als einmal wie sie liebevoll mit ihm ein Puzzle löste oder Lego spielte, aber auch wie sie sich vor ihn stellte, wen ihr Vater im Vollrausch auf ihn losgehen wollte. Über Marie fand er heraus, dass sie Gitarrenunterricht nahm und gerne zu der einen oder anderen Buchvorstellung ging.
Außerdem hatte er rausgefunden das die Kiste ausschließlich bei Frauen funktionierte, und das die Entfernung keine Rolle spielte. So hatte er ein live Stream von Anni The Duck geschaut und gedankenverloren auf die Kiste geklopft und schwupp ihr Fuß tauchte auf, aber bei Stars oder anderen bekannten Persönlichkeiten hat er es sich nicht getraut was mit dem auftauchenden Fuß zu machen.
Auch fand er heraus, dass, um so größer der Schuh war, also Sneaker, Ballerina oder Stiefel, um sie mehr kam zu Vorschein. Einmal hat er an eine Dame aus der U-Bahn gedacht, sie fiel ihm auf, weil sie kniehohe schwarze Absatzstiefel getragen hatte, als er zu Hause mal wieder in Gedanke auf die Kiste klopfte, fiel er mit einem Aufschrei mit seinem Stuhl hinten über, entsetzt schaute er auf den kompletten Unterschenkel samt Fuß, der aus der Kiste ragte und zu irgend einem Takt wippte. Sich den Hinterkopf reibend hat er erstaunt auf den Kasten gestarrt. Doch leider hatte er keine Zeit gehabt etwas mit dieser verlockenden Situation anzufangen, er erwartete an dem Abend Besuch. Trotzdem anfänglichen Spaß und dem Kitzeln von Anna und Marie hatte er bedenken bekommen als er mal wieder bei Anna vorbeischaute. Sie saß auf einem bequemen Sessel und redete mit jemandem, es ging über ihren Bruder, ihren Vater und ihrer eigen Lebenssituation. Schnell merkte Nick, dass es eine Therapeutin war und wollte es beenden als Anna auf was angesprochen wurde,
"Anna, ist die Situation mit dem Schuh wie an der Bushaltestellen wieder vorgekommen?" Anna schaute verlegen auf den Boden. "Nein, ist es nicht! Aber das lässt mich an mir selber zweifeln!" Nick saß da wie vom Donner gerührt und klappte die Kiste zu, er schluckte, war das seine Schuld? Seit dem Tag beobachtete er nur noch und fasste die Füße nicht mehr an. Doch immer wieder dachte er darüber nach und bekam prompt ein schlechtes Gewissen, so beschloss er Anna eine Nachricht zukommen zu lassen, aber wie?
Er überlegte, er durfte ja nichts über die magische Kiste verraten. Nach langem Überlegen schnappte er sich einen kleinen weißen Zettel und schrieb:

"Anna, es tut mir leid, dass du an dir zweifelst! Du bist nicht verrückt, das, was ich gemacht habe, war falsch. Ich habe eine Situation ausgenutzt, ohne an die Konsequenzen zu denken! Es tut mir leid! Wenn du jemals jemanden brauchst zum Reden, lass mir eine Nachricht zukommen, so wie ich dir?"

Z"

Nick drehte bewusst seinen Anfangsbuchstaben auf die Seite, um sich nicht zu verraten, las sich alles nochmal durch und klopfte zweimal auf den Kasten. Plopp, der Kasten sprang er auf und eine schwarze Sneakersocke kam zum Vorschein. Anna war zu Hause, so schien es jedenfalls und schaute fern. Ein Ton erklang und sie schaute auf ihr Handy, sie stand auf, schaltete den Fernseher aus und war im Begriff zu gehen. Nick agierte schnell, er griff nach dem Socken Bund und zog ihn rasch ab legte den gefalteten Zettel auf Annas Sohle, zog die Socke darüber und drückte auf den Knopf am Kasten. Er blickte auf, Anna war in der Bewegung erstarrt. Nick schloss den Kasten und zählte, bei zehn,
klopfte abermals auf den Kasten und er öffnete sich mit dem anderen Fuß im Inneren. Anna saß mit einem nackten Fuß auf ihrem Sofa und hatte den Zettel in der Hand, ihr Augen huschten über die Zeilen. Plötzlich stand sie auf schnappte sich einen Stift und schrieb auf die Rückseite, steckte den Zettel in ihre Socke, sog sie an und schlüpfte in ihren Schuh. Nick schloss den Kasten, wartete kurz, klopfte und öffnete wieder, da war er, der ander Fuß von Anna, diese saß wie versteinert auf ihrem Sofa und starrte auf ihren Schuh. Nick zog den Socken von der Ferse und Anna zuckte zusammen. Er nahm den Zettel und las:

"Wer zum Teufel bist du? Wie ist das möglich? Beweise das du echt bist, zeichne ein Stern auf meinen Fuß!"

Mehr stand da nicht, Nick überlegte und schaute nachdenkliche auf den Spiegel, wo Anna nervös auf ihrer Lippe biss. Nick musste sagen das sie so wie sie da saß schon sehr süß aussah, er schnappte sich seinen Stift und fing an zu Zeichnen bis er durch ein Kichern auf Anna aufmerksam wurde diese saß immer noch auf dem Sofa hielt sich aber eine Hand vor den Mund. Nick musste grinsen, zeichnet den Stern zu Ende und zog die Socke wieder über den Fuß. Bevor er den Kasten schloss pikste er kurz gegen die Ferse, schloss ihn schnell, wartet und klopfte wieder, öffnete und schaute in den Spiegel. Anna saß wieder auf dem Sofa und hatte ihre nackte Sohle im Schoß, sie schüttelte den Kopf, sah aber sehr erleichtert aus. Nick lehnte sich zufrieden zurück, und klappte den Kasten zu. Er schaute auf seine Uhr und beschloss noch etwas den Haushalt zu machen.

Abends als er gerade fröhlich pfeifend in seiner Küche stand und sich was zu essen zauberte vibrierte sein Handy. Er angelte es aus seiner Tasche und schaute beiläufig darauf und starrte entgeistert auf den Bildschirm. Eine Nachricht von Anna, Nick schluckte, hatte sie es herausgefunden? Mit schwitzenden Händen stellte er den Herd aus und öffnete die Nachricht.

"Hallo Nick,
Ich muss mich entschuldigen! Für die Nachricht Letzt und für alles was ich dir in der Vergangenheit angetan habe! Es tut mir leid und ich hoffe, du kannst mir irgendwann verzeihen!

Anna"

Nick stellte den Topf ganz vom Herd und ging zu seinem Schreibtisch, verwirrt ließ er sich auf den seinen Stuhl fallen. Er schielte zu dem Kasten und klopfte schnell darauf, er sprang auf und ein nackter Fuß kam zum Vorschein, Anna saß im gemütlich im Schlafi und dicken warmen Hausschuhen, die aussahen wie Dinosaurier auf ihrem Sofa. Er nahm sich sein Handy und schrieb zurück:

"Hey,
woher der Sinneswandel?"

Nick war ihr nicht böse, aber er wollte es ihr auch nicht zu leicht machen, egal wie schwer sie es hat oder hatte, so wie sie mit ihm umgegangen war ging es einfach nicht.

"Ich wurde nicht für voll genommen und meine angeblichen Freunde haben mir das auf unschönen Art gezeigt, da habe ich darüber nach gedacht!"

"Ja, das kenne ich! Ich verzeihe dir schönen Abend!
Gruß Nick"

Nick legte sein Handy weg und schaute zu Anna in den Spiegel, diese tippte kurz noch was und legt ihr Handy zufrieden neben sich. Ein " Danke dir auch!" Erleuchtet Nicks Handybildschirm. Nun kam Bewegung in Anna, sie schnappte sich einen Zettel und schrieb etwas auf, sie griff nach ihrem Hausschuh, schnell klappte Nick den Kasten zu. Er holte sich was von seinem Essen und klopfte kauend auf den Kasten, wieder tauchte ein nackter Fuß auf und das Bild von Anna, die ihren Fuß gespannt beobachtete. Ein Zettel steckte zwischen ihrem großen Zeh, Nick nahm ihn an sich und Anna quiekte erschrocken auf, doch dann grinste sie. Nick faltet den Zettel auseinander:

"Hey Z,
Dank dir habe ich mich überwunden jemandem zu schreiben, den ich in der Schulzeit nicht nett behandelt habe!
Danke
Anna."

Nick konnte nicht glauben, was dort stand, er nahm seinen Stift und schrieb auf die Rückseite!

"Hey Anna,
schön, dass du mein Angebot angenommen hast! Aber warum erzählst du das mir das?

Z"

Nick steckte den Zettel zwischen die Zehen, worauf Anna kichern musste und ihre Zehen zuckten. Er schloss die Kiste und aß sein Teller leer, holte sich Nachschlag und klopfte wieder auf die Kiste. Ein neuer Zettel steckte zwischen den Zehen, diesmal zuckte Anna nicht zusammen, wackelte aber mit den Zehen, Nick grinste und lass:

"Ich wollte dich daran teilhaben lassen und dir danken :)
und bitte sei vorsichtig mit dem Zettel, ich bin sehr kitzelig!"

Nick lachte laut auf, als er den letzten Satz las. Ja, das wusste er, sehr gut sogar.
Er nahm den Zettel und schrieb,
"Danke, und ja, das weiß ich!
Ich wünsche dir einen schönen Abend."
Um sie etwas zu ärgern, streicht er mit dem Zettel langsam über die ganze Sohle, was eine kichernde Anna zufolge hatte, die sich auf ihrem Sofa ringelte und dessen Fuß hin und her zuckte. Er steckte den Zettel zum Schluss wieder zwischen die Zehen und schloss den Kasten. Nach erneutem klopfen und einem Fußwechsel sah er Anna zufrieden den Zettel lesen, "Danke!" Flüsterte sie kaum hörbar und Nick lächelte zufrieden.

Nachdem er das mit Anna geklärt hatte, war Nick sehr zufrieden mit sich und auch wie er es gehändelt hatte. Der Kasten war noch da und stand auf seinem Platz auf dem Schreibtisch, in Gedanken von nackten zuckenden Füßen schlief er ein.

Der laute Bass eines Rockliedes zerrissen die Träume von Nick. Verpennt setzte er sich auf und schielte zur Decke, die blöde Göre von oben feiert schon wieder ihre private Party. Eva, die mit ihren Eltern über ihm wohnt, ist seit einem Jahr 18 und feiert alle paar Wochen, wenn die Eltern nicht da sind, eine Skype Party mit ihrem Freund. Und es nervt, jedes Mal machte sie, nach dem Alkohol geflossen ist, die scheißen Musik an und jedes Mal so laut, dass der halbe Block mitfeiern konnte. Entnervt schnappte Nick sich sein Schlüssel, sprang in seine Jogginghose und stürmte aus der Wohnung. Im oberen Stockwerk angenommen hämmerte er gegen die Tür, bis Eva torkelnd die Tür öffnete. "Nick du loser!" Lallte sie und umarmte ihn, sie hatte ein Gothic Look für den Abend gewählt. Dieser verdrehte die Augen, sie war so ein lieb und nett gewesen bis sie diesen Typen traf. "Eva deine scheiß Musik ist schon wieder zu laut!" Sagte Nick und drückte sie weg. Diese schaute ihn an und….
Es klatschte als sie ihm eine Ohrfeige gab, Nick stand da komplett überrumpelt.
"Halt die Fresse! Ich kann machen was ich will!" Sie drehte sich um und knallte die Tür zu. Nick stand vor der Tür, seine Wange glühte, er hatte grade die Faust erhoben, um wieder an die Tür zu klopfen, als ihm ein Bild von ihren kniehohen Stiefeln durch den Kopf schoss. Ein grimmiges Grinsen auf dem Gesicht rannte er zurück in seine Wohnung, knallte die Tür zu und stürzte zum Schreibtisch. Schwer atmend stand er vor seinem Tisch und klopfte auf die Truhe, der Kasten sprang auf und ein in Nylon eingepackt Fuß samt Unterschenkel ragte aus dem Kasten hervor. Nick fiel sofort auf, dass die Schuhe ein sehr hoher Absatz hatten, im Spiegel sah er Eva vor ihrem Laptop tanzen. Mittlerweile hatte sie nur Unterwäsche an und ihr Freund schaute im Laptop schaute mit offenem Mund zu. Nick ließ sich Zeit und begutachte den Fuß, er war schlank, hatte lange Zehen, die Nägel hatte sich Eva in Schwarz lackiert. Durch die Position im Schuh waren ihre Zehen gespreizt und gingen immer leicht auseinander während sie tanzte. Nick sammelte ein paar Sachen zusammen, und ohne vorher den Fuß etwas zu necken hielt er die seine elektronische Zahnbürste angeschaltet zwischen die Lücke des großen Zehen. Eva, die grade dabei war ihren ander Schuh erotisch auszuziehen, kreischte überrascht auf und fiel rücklings lachend auf ihr Bett. Ihr ander Schuh flog vom Gezappel und Gestrampel durchs Zimmer und landete im Bildschirm des Laptops, der vom Tisch segelte und aus dem Bild. Die Musik endete abrupt und eine quietschende und lachend Eva blieb zurück, diese griff immer wieder verzweifelt zu ihrem Schuh doch wurde jedes Mal von einer Lachsalve aufs Bett zurückgeworfen. Nick steckte die Zahnbürste nun in Höhe der Wade in das rote Samtfutter und nahm die Bürste zur Hand, die er ebenfalls bereit gelegt hatte. Die Sekunde, die Eva hatte, um sich etwas zu beruhigen, da die Bürste am Bein anscheinend nicht zu sehr kitzelte, währte nicht lange. Ihr Gesicht war knallrot, ihre Schminke vor Lachtränen verlaufen, und verzog sich erst vor Entsetzen, dann vor Lachen, als die Haarbürste ihre Sohle berührte. Nick sah im Spiegel wie sich Eva wand und konnte dem räkeln auf dem Bett in modischen Dessous durchaus was abgewinnen. Schwer atmend ließ Nick von dem Fuß ab, Eva lag ebenfalls kichernd und schwer atmend auf ihrem Bett. Er schaute auf den Fuß, dessen Nylonstrumpf durch die Bürste einige Löcher aufwies. Ihr Haut darunter sah rot und sehr gut durchblutet aus, da hörte Nick ein seltsames Geräusch aus dem Spiegel. Er setzte sich und schaute genauer hin, Eva war vor Alkohol und Erschöpfung eingeschlafen. Nick warf die Bürste auf den Tisch, drückte auf den Knopf und blickte in den Spiegel bis der Fuß verschwand. Eigentlich wollte er noch mehr machen, aber, sein Gewissen hatte ihn eingeholt. Müde klappte er den Deckel zu, stand auf und ließ sich aufs Bett fallen und fiel in einen unruhigen Schlaf.