Es klingelte und Nick fuhr verschlafen aus seinem Bett hoch, verwirrt schaute er auf seinen Wecker kurz nach Mitternacht. Grummelnd wollte er sich wieder hinlegen als es wieder klingelte, "Wer zum Geier…" murmelte er und stand auf und ging zu Tür. Nick wohne in einem ein Zimmer Apartment mitten in der Innenstadt keine hundert Meter vom Campus entfernten, er war es gewohnt das Klingelstreiche gespielt wurden, aber zweimal war neu außerdem war es die klingel im Haus und nicht die an der Straße. Sich am Kopf kratzend öffnete er die Tür, der Bewegungsmelder im Hausflur ging an und….. Nichts! Niemand stand vor seiner Tür, mürrisch wollte er die Tür wieder zu schlagen als ihm ein Paket in schlichtem Papier auffiel, das auf seiner Fußmatte lag. Stirnrunzelnd schaut er auf das Paket, zögernd hin er es auf und schüttelte es, es klappte oder klirrte nichts, zudem fühlte sich das Paket recht schwer an. Nick drehte sich um und ging hinein und schloss die Tür. Er stellte das Paket auf sein Schreibtisch und packte es vorsichtig aus, Stück für Stück kam ein Schuhkarton großer Kasten zum Vorschein, einen Kordel war drum gewickelt und an dieser hing ein Brief. Nick nahm den Brief an sich und öffnete ihn, in großen geschwungen Buchstaben stand dort: "Erzähl es niemanden!“ Mehr nicht, dachte Nick, drehte und wendete den Brief, hielt ihn sogar ins Licht seiner Schreibtischlampe, nichts. Er seufzte und schüttelte den Kopf, mit spitzem Finger knotete er die Kordel auf und öffnete die Kiste, im Deckel befand sich ein Spiegel und im Kasten selber war ein Samtkissen, das an einem Ende ein Loch hatte, Nick schluckte und steckte die Hand hinein. Seine Finger ertasten schnell ein kleinen gefalteten Zettel, er zog ihn raus und schloss den Kasten wieder.

Der Zettel war alt und vergilbt und ihm fiel auf, dass der Kaste ziemlich alt aussah, vorsichtig entfaltete er den Zettel, das Geschriebene war kaum zu entziffern.

"Denke an sie und klopf zweimal auf den Deckel!" "An wen?" Sagte Nick laut und zog die Stirn kraus. Neugierig macht ihn das alles schon, wer hat ihm das hier gebracht. Er stand auf und ging im Zimmer umher, grübeln schnappte er sich sein Handy und wollte die Box googeln. Er schaltete sein Handy an und wartete,

"Ach komm schon du Krücke!" Murmelte er und schüttelte genervt den Kopf, endlich gab das Handy Töne von sich und war an geschaltet. Kaum hatte er den Pin eingegeben ploppte eine Nachricht von Facebook auf, Nick öffnete sie und bereute es sofort. Es war Anna, die Schönheit aus seiner alten Klasse und er hasste sie! Sie war der Grund warum er die Schule kurz vor Abschluss wechseln musste, sie und ihre Clique hatte ihn auf übelste gemobbt. Er schluckte schwer, und klopfe nervös zweimal auf die Kiste. Er sprang erschrocken zurück und ließ sein Handy fallen als diese sich ruckartig öffnete und einen Besockten Fuß freigab, im Spiegel sah man ein Mädchen, das auf einer Bank saß. Nick stand da wie vom Donner gerührt, war das Anna dort im Spiegel? Er ging näher und als er die Augen zusammen kniff, wurde das Bild auf einmal herangezoomt und fokussierte das Gesicht von der jungen Frau. Plötzlich bewegte sich die Zehen von dem in der Kiste erschienen Fuß und Nick sprang zurück. Wie war das möglich? Wie kann sich der Fuß bewegt haben und warum ist da eine Frau auf dem Spiegel? Mit zitternden Händen nahm er sein Handy und schaute auf den Bildschirm, er musste Gewissheit haben, er öffnete die Nachricht von Anna und ging gleich auf das Profil. Zitternd ging er näher und hielt das Profilbild neben den Spiegel, tatsächlich es war Anna! Nick ließ sich auf sein Schreibtischstuhl fallen. Tausende Gedanken schossen ihm durch den Kopf, während er auf das Bild im Spiegel schaute. Mittlerweile sah man wieder das komplette Bild, da sah Nick noch etwas, das Bild im Spiegel bewegte sich, Anna hatte ihr Handy in der Hand und scrollte mit dem Daumen. Nick sah auf das Handy in seiner Hand und auf die Nachricht, die sie ihm geschickt hatte, neben "Na du spast!" War ein kleines Bild von ihr und ein Grüner Punkt, sie war also genau in diesem Moment online. Nick nahm seinen ganzen Mut zusammen, schluckte und schrieb mit zitternden Finger zurück, "Was willst du blöde Kuh?" Als er sie abschicken schaute er sofort auf den Spiegel. Anna zog die Stirn kraus und fing den an, mit beiden Händen anzutippen, kaum hörte sie auf ploppte Chat eine Nachricht auf. "Sei vorsichtig was du sagst du spacken!!" Dazu kam noch ein kleiner Mittelfinger. Nick lachte auf, was diese Kiste auch war, er hatte ein live Bild von Anna auf einer Bank! Er tippte wieder:

"Was ist dein Problem mit mir?"

Im Spiegel fing Anna wieder an zu tippen.

"Du bist ein Opfer! Das ist mein Problem!"

Nick hatte ein Kloß im Hals und schaute auf den Fuß in der Kiste, war es möglich. Zögernd streckte er seine Hand aus und tickte die Ferse an, es kam Bewegung in das Bild im Spiegel, Anna zuckte zusammen und sprang auf, als hatte etwas ihren Fuß berührt. Ein Schmunzeln machte sich auf Nicks Gesicht breit. Egal was das für eine Kiste ist, der Fuß in der Kiste gehörte definitiv zu Anna, grinsend schrieb er wieder in den Chat:

"Kommst grade vom feiern und denkst du kannst mir wieder auf den Sack gehen?"

"Du hast doch sowieso kein Leben!"

Kam als Antwort und die Anna setzte sich im Spiegel wieder auf die Bank. Nun schaute Nick genau hin als er mit dem Finger über die Sohle fuhr, Anna schoss wie von der Tarantel gestochen von der Bank hoch, der Fuß in der Box bewegte sich nur leicht. Da schoss Nick eine Erinnerung durch den Kopf, eine Szene, die gefühlt ewig her ist. Anna lachend und sich windend auf einer Matte im Sportunterricht ihr Fuß unter dem Arm eines ihrer Kumpels eingeklemmt und unter kitzelnden Finger zuckend.

Schnell tippte er wieder in sein Handy, "Sag Mal bist du nicht ziemlich kitzelig?" Nick schaute auf den Spiegel und sah den irritierten Gesichtsausdruck und fing in dem Moment wo Anna anfing zu tippen an seine Finger in die Sohle vor sich graben. Die Reaktion auf dem Spiegel war zeitgleich zu sehen und Nick stellte fest, dass er sogar Anna hören konnte, sie schrie nämlich erst erschrocken auf und fing plötzlich an zu lachen. Nick ließ ungehemmt alle zehn Finger auf der Sohle tanzen und der Fuß zuckte unter seine Berührung immer wieder leicht und ihn traf eine Erkenntnis, der Fuß war im Schuh und hatte dort keine Möglichkeit zu entkommen. Mittlerweile lag Anna lachend vor der Bank und versuchte verzweifelt ihren Schuh auszuziehen, aber der schien wie festgeklebt zu sein. Nick hörte auf und nahm seine Finger vom Fuß, Anna schnaufte schwer atmend. Nick überlegte und beobachte wie Anna langsam wieder aufstand und sich auf die Bank setzte, dort versuchte sie mit hochrotem Kopf den Schuh auszuziehen, er sah wie der Fuß vor ihm die Zehen gegen einen für ihn nicht sichtbaren Sohlenboden drückte und fand es irgendwie süß wie der Fuß sich da vor ihm räkelte.

Da er unerfahren im Kitzeln war, fing er in aller Ruhe an zu googeln und fand erstaunliche Sachen heraus. Als er sich etwas belesen hatte, holte er seine elektronische Zahnbürste, seine Haarbürste und etwas Olivenöl. Plötzlich hörte er die Stimme von Anna," Paul? Hey, hier….. Hier ist Anna! Holst du mich bitte ab? Ich sitz an der Bushaltestellen Schlossgarten! Was ….. Ja ich weiß wie spät das ist, aber ich...Ich ach scheiße holl mich einfach ab!" Dann legte sie auf. Nick grinste, Anna sah sich verunsichert um, und versuchte immer wieder den Schuh vom Fuß zu bekommen. Nick war bereit, und griff die Spitze der Socke und zog langsam aber bestimmt. Hektik überkam Anna," Nein nein nein!" Sagte sie fast panisch und versuchte verzweifelt den Schuh mit den Händen vom Fuß zu ziehen, es war vergeblich. Wenige Sekunden später war ein nackter Fuß vor Nick, die Zehen waren schön geformt und die Haut sah sehr weich und gut gepflegt aus. Nick konnte nicht anders und ließ einen Finger über die Sohle streichen, Anna kicherte im Spiegel und zuckte zusammen, " Oh bitte nicht!" Kicherte sie ein weiteres Mal als Nick mit dem Finger zurückfuhr. Irgendwie erregte ihn der Anblick von diesem nackten Fuß und er war tatsächlich so weich wie er aussah.

Er schaute auf einen Text in seinem Handy und griff nach der Ölflasche, seine Augen huschte über die geschriebenen Zeilen, er runzelte die Stirn und zuckte mit den Schultern. Vorsichtig ließ er Öl auf den Fuß tropfen, Anna zuckte zusammen, verzog angeekelt das Gesicht. Mittlerweile hielt sie sich mit beiden Händen an der Bank fest und hielt ihre Füße von sich gestreckt, immer wieder versuchte der eine Fuß den Schuh vom Fuß zu schieben. Langsam verstreicht Nick das Öl, dabei zuckte Anna im Spiegel immer wieder zusammen und kicherte unkontrolliert hin und her. Plötzlich schaute sie auf, "Paul da bist du ja end……!" Sie riss überrascht die Augen auf als Nick die Bürste auf ihre Sohle setzte und vor und zurück schrubbte. Schreiend und lachend fiel sie von der Bank und versuchte mit Händen und Füßen ihren zuckenden Fuß aus dem Schuh zu befreien, dabei schrie sie: "PAUL…PAUL DER SCHUH MUSS AUS, DER SCHUH MUSS AUS!!!!!" Eine weitere Person trat ins Bild, Nick kannte ihn nicht, doch der Typ war sichtlich verwirrt und versuchte dem Wunsch von Anna nachzukommen. Der Fuß in dem Kasten zuckte mittlerweile auch wild mit den Zehen. Da sah Nick seitlich am Holz der Box einen kleinen Knopf auf dem "Ende" stand, dieser war ihm vorher nicht aufgefallen, doch erst wollte er noch was ausprobieren. Ruckartig nahm er die Bürste vom Fuß und Anna kam etwas zu Ruhe im Spiegel, doch nicht lange den Nick schaltete die Zahnbürste an und hielt sie seinem Opfer zwischen die Zehen, er wünschte er könnte ihr Gesicht besser sehen, wie von Zauberhand zoomt der Spiegel auf ihr Gesicht, die Augen waren weit aufgerissen die Haare total durcheinander schwarze Spuren war der kläglich Rest ihres makeup und ihr Mund war zu einem stummen schrei geöffnet. Langsam ließ Nick die Bürste von Zwischenraum zu Zwischenraum wandern und ließ per Gedanken langsam aus der Szene rauszoomen. Anna lag zappelnd auf dem Boden, der Typ namens Paul versuchte verzweifelt den Schuh vom zuckenden Fuß zu bekommen während der andere Fuß ihn die ganze Zeit mit Tritten bombardierte. Nick ließ vom Fuß ab und drückte schnell auf den Knopf, mit einem plopp wurde der Fuß aus der Kiste gezogen und im Spiegel gleichzeitig aus dem Schuh, was Paul mit einem stolpern aus dem Bild verschwinden ließ, gleichzeitig erschien ein Text am oberen Spiegelrand:" Zum Beenden der Szene Deckel schließen! Ansonsten endet die Übertragung in 30 Sekunden!" Die Schrift verblasst und wurde von einem Countdown, der von dreißig runterzählt, abgelöst. Nick genoss das Bild noch die letzten Sekunden, er sah wie Anna Langsam von Paul auf die Bank gesetzt wurde den nackten Fuß über ihren Schuh reibend. Nick schnappte sich sein Handy und schrieb:" Gute Nacht!" Dahinter ein Teufel und eine Feder, das Letzte, was auf dem Spiegel zu sehen war, ein total irritierter Blick von Anna, die auf ihr Handy schaute. Nun schaute Nick in das grinsende Gesicht seines Spiegelbildes, langsam klappte er die Kiste zu stand auf und ließ sich rückwärts aufs Bett fallen. Und während er überlegte, was er noch so mit der Kiste machen soll, schlief er ein.