Mittlerweile sind wieder ein paar Wochen ins Land gezogen, die Party war bei allen ein Erfolg und Lea hatte durch die Party genug Motivation gesammelt und schaffte ihren Fachwirt mit Bravour. Nur meine Freundin kämpfte am nächsten Tag mit einem Kater. Aber das lag nun alles länger zurück und durch die gegenwärtige Lage wurde es nun schnell langweilig in den eigenen vier Wänden. Denn nach mehreren Wochen Lockdown hat man nun mal viele Brett- und Kartenspiele durch und schlicht keine Lust mehr darauf, diese zu spielen. Ich fand im Gegensatz zu meiner Freundin und ihrer Schwester immer was zu tun, ob es nun ein gutes Buch war das ich zum x-ten Mal las oder stundenlang am Rechner Diablo III zockte, ich wusste mich zu beschäftigen. Leider wussten die beiden Mädels das nicht, so wurde ich zum Forschungsobjekt. " Uhh das sieht aber interessant aus!" und " Wie geht das Spiel darf ich auch mal?", waren bald an der Tagesordnung und es nervte gewaltig, nicht dass ich mit den beiden nix machen wollte, aber die beiden waren so schnell gelangweilt, dass mir langsam die Ideen ausging.
Eines Abends, es war Mitte November und ich schaute auf YouTube Survival-Videos, hatte ich einen Geistesblitz. Schnell formte sich eine Idee in meinem Kopf und ich fing an zufrieden zu lächeln. Ich schrieb Lea über WhatsApp, dass sie morgen früh zum Frühstück von uns eingeladen ist, dann meiner Freundin, dass ich ihre Schwester zum Frühstück eingeladen hatte. Ich stand auf und streckte mich, nachdem der Rechner runtergefahren war ging ich nach unten, machte mir einen Tee und suchte von überall Sachen zusammen. Mein Handy gab den üblichen Nachrichtenton von sich, Lara war einverstanden und sagte, dass sie bald wieder aus dem Stall zurück sei. Wenige Augenblicke später machte sich mein Handy wieder bemerkbar, Lea freute sich und wünschte uns noch eine gute Nacht. "Sehr gut!", dachte ich bei mir und lächelte zufrieden. Als ich alle Sachen zusammen hatte, die ich aus dem Haus brauchte, und sie in einen großen Wanderrucksack verstaut hatte, packte ich noch zwei kleinerer Rucksäcke zusammen, die aussahen wie Kinder von meinem Rucksack. Ich schnappte mir die drei Pakete und ging mit ihnen nach draußen zur Garage. Als alles verstaut war landete etwas Kaltes auf meinem Arm, es fing an zu schneien. Ich schloss die Augen und hielt mein Gesicht in den einsetzenden Schneefall, "Endlich Mal wieder Schnee!", freute ich mich und ging langsam wieder ins Haus.
Am nächsten Morgen stand ich als erstes auf, meine Freundin lag noch tief schlafend im Bett. Ich schlich leise aus dem Schlafzimmer und ging in die Küche, mein Blick ging in Richtung Küchenuhr, es war halb sieben. Ich machte mir einen Kaffee und zog den Rollladen in der Küche hoch während der Vollautomat lief. Als der Rollladen oben war glaubte ich meinen Augen nicht, Schnee, dicker weißer Schnee, überall. Eine innerliche kindliche Freude stieg in mir auf, Schnell hatte ich mich in meine dicken Sachen geworfen und stand draußen im unberührten Schnee. Ich ging einen Umweg zum Bäcker, die Schneelandschaft an diesem Morgen war einfach atemberaubend.
Beim Bäcker angekommen war ich der Erste im Laden, der Duft von frischen Brötchen lag im Raum des kleinen Ladens. "Guten Morgen liebe Gerda!", begrüßte ich die ältere Dame hinterm Tresen die nun aufschaute. " Guten Morgen Falk mein Guter! Was kann ich für dich tun?", fragte sie freundlich und richtete sich auf. " Wie immer.", sagte ich und zwinkerte ihr zu. Gerda nickte und drehte sich um, um die Brötchen zusammen zu suchen. " Und was macht ihr das Wochenende?" Fragte sie während sie die Tüte schloss und die Brötchen in die Kasse ein gab. "Camping, ich entführ die beiden Mädels in die Wildnis!", antwortete ich. Sie nickte "Gehen sie dir so sehr auf die Nerven?". Gerda hatte wie immer genau den richtigen Riecher. "Ja!", lachte ich und bezahlte die Brötchen. Sie grinste mir zu und verabschiedete sich von mir.
Wieder draußen in der eiseskälte machte ich mich auf den Weg nach Hause. Dort angekommen deckte ich den Tisch setzte Tee und Kaffee auf und bereitete alles für ein schönes Frühstück vor. "Mhhorgen!", murmelte es leise vom Eingang der Küche, Lea stand dort in Bademantel und dicken Hausschuh-Socken und schaute total verpennt in meine Richtung.
"Morgen Sonnenschein!", lachte ich ihr entgegen, "na ausgeschlafen?". Ich bekam nur ein Grummeln als Antwort und sie setzte sich an den gedeckten Tisch. Müde schaute sie aus'm Fenster, und man sah wie sie langsam realisierte, dass draußen alles weiß war. Ruckartig schaute sie mich an " Schnee! Es hat geschneit", sagte sie aufgeregt wie ein kleines Kind. "Echt! Wäre mir nicht aufgefallen!", antworte ich, während ich die Käseplatte richtete. Lea steckte mir die Zunge raus und zog ein Bein auf den Stuhl. Ich richtete weiter alles und schaute auf die Uhr, es war mittlerweile acht. " Magst du Mal deine Schwester wecken? Dann können wir gleich Essen!" Sie nickte und stand auf. Nach wenigen Augenblicken hörte ich ein Aufschreien und Gelächter aus dem Schlafzimmer. Ich legte die gekochten Eier noch in ein kleines Nest damit sie warm bleiben und ging dann dem Gelächter nach.
Im Schlafzimmer bot sich ein grandioser Anblick , Lea und Lara hatten es geschafft über ihr Gerangel sich beide in der Decke einzuwickeln. So wie es aussah war Lea aber die Überlegene, denn meine Freundin schüttelte immer wieder den Kopf und lachte herzhaft, Lea hatte ihre Hände anscheinend an den empfindlichen Bauch ihrer Schwester positioniert. " Aufstehen Schwesterherz, aufstehen! Nicht doof rum lachen hier, geht gar nicht!", flötete Lea ihr die ganze Zeit frech zu. Beide in ihrem Treiben so vertieft merkten nicht, dass ich im Türrahmen stand und das Spektakel genoss. Als ich merkte, dass die beiden mich nicht bemerkten, ging ich locker zu ihnen rüber und ließ mich aufs Bett sinken. Immer noch war Lea damit beschäftigt ihre Schwester zu kitzeln, und diese lachte und versuchte verzweifelt, sich zu befreien. Ich schwang mich nun mit einer geschmeidigen Bewegung auf die beiden Rangelnden und lag nun auf den eingewickelten Damen. Beide quietschten erschrocken auf, doch Leas Schreck währte nicht lange, sie nutzte die Unaufmerksamkeit ihrer Schwester und ging wieder in den Angriff auf ihre Seiten über. Überrascht entfuhr meiner Freundin ein Schrei der in heiteres Gelächter überging. Durch mein Gewicht auf ihren und Leas Beinen war ihre Bewegung noch weiter eingeschränkt und sich dessen bewusst verstärkte es die Wirkung der Finger auf ihrer Haut.
Ich hatte natürlich meinen ganz eigenen Plan, ich fing an die Decke unter mir so weit zu entwirren, dass zwei Paar Füße zum Vorschein kamen. Die Füße meiner Freundin waren natürlich nackt, die ihrer Schwester hingegen waren noch in ihre dicken Hausschuhsocken eingepackt. Meine Freundin zuckte mit ihren Füßen und spreizte die Zehen während sie immer wieder laut auflachen musste, ihre Füße waren flankiert von Leas noch eingepackten Füße, die sie immer wieder leicht kreisen ließ. Um etwas Ausgleich in die Situation zu bringen, zog ich Lea die erste Socke vom Fuß und ließ sofort meine Finger über ihre Sohle krabbeln. Völlig überrumpelt lachte sie laut auf und fing an sich zu winden. Meine Freundin nutzte die Gelegenheit und griff ihrerseits in einer etwas verrenkten Position an. Lea wurde eiskalt erwischt und lachte nun laut los, “NEEEIIIN!!!! DAS IST GEMEIN!! Ihr seid dooohoch zu zweit!!” - zu mehr Worten war sie nicht imstande. Ihr Fuß vor meinem Gesicht zuckte unter meinen flinken Fingern hin und her, doch es gab kein Entrinnen. Langsam ließ ich immer wieder meine Finger unter ihre empfindlichen Zehen wandern, was ihr Lachen immer wieder ein paar Oktaven höher werden ließ. “ Warum lachst du denn so doof Schwesterherz? Wir wollen doch aufstehen!”, drehte Lara den Spieß nun um und krabbelte mit den Worten nun unter den aufgegangen Bademantel. Da Leas Fuß mit der Sohle nach oben vor mir lag, fing ich jetzt an mit meinen Zähnen an ihrer nackten Ferse zu knabbern. Die Reaktion war einmalig, sie schrie und bäumte sich auf. “ Mach das Nochmal mal!” sagte meine Freundin lachend und ich wiederholte die Prozedur. Dieses Mal kam kein Ton mehr von den Lippen ihrer Schwester, diese schüttelte nur den Kopf und japste stumm lachend. Um wieder etwas Ausgleich zu schaffen senkte ich nun meinen Kopf über die Füße meiner Freundin und nahm einen ihren großen Zehen in den Mund, zusätzlich krabbelte ich mit meiner freien Hand nun über ihre Füße und mit der anderen über die ihre Schwester. Das Lach-Orchester, das nun entstand, war einfach einmalig. Das war den beiden nun zu viel, sich wie die Aale windend versuchten sie sich zu befreien, was dazu führte, dass der letzte Socken von Lea nun auch vom Fuß rutschte und ich nun noch mehr Angriffsfläche hatte. Nun da ich merkte, dass sie sich beide bemühten, unter mir raus zu kommen, zog ich noch einmal alle Register, ich knabberte und krabbelte was das Zeug hielt, um dann plötzlich aufzuhören, aufzustehen und zu sagen: “ So Frühstück ist fertig!”. Die Mädels lagen keuchend und mit Tränen in den Augen nebeneinander, ich drehte mich um und ging pfeifend in die Küche.
Dort angekommen ließ ich mich auf meinen Platz nieder und fing an mir ein Ei zu pellen, nach zwei Minuten kamen die beiden Schwestern komplett zerzaust und mit roten Gesichtern in die Küche, Ich stand noch mal auf, ging an den beiden vorbei und gab Lara einen Kuss, “Kaffee?”, fragte ich die beiden. Lara nickte und Lea entgegnete: “ Ich hätte lieber einen Tee!”. Die Mädels setzten sich und fingen an zu quatschen während ich einen Kaffee rausließ und Teewasser aufsetzte. “ Mädels hört mal kurz!”, sie hielten inne und schauten mich an, “Was haltet ihr von einem Wochenendausflug?”. Lara und Lea schauten sich kurz an, dann fragte Lara:” Wohin denn?”
"In meine Blockhütte!” sagte ich und strahlte die beiden an. Beide fingen an zu grinsen, Sie wollten schon lange mal in meine Männerhöhle, doch sie wussten nicht wo sie war. “Du willst uns freiwillig in dein Männerdomizil einladen?”, fragte Lara. “ Ja, ist doch das perfekte Wetter!”, antwortete ich und lächelte, ich musste es den beiden ja nicht auf die Nase binden, dass sie mich in letzter Zeit nervten. Kaffee und Tee waren fertig und ich gesellte mich zu den beiden an den Tisch und wir frühstücken gemütlich.
Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir noch das zusammen, was ich noch nicht eingepackt hatte, und schon saßen wir im Auto Richtung Wildnis. Nach etwa vierzig Minuten stellte ich meinen Wagen auf einen kleinen Abstellplatz mitten im Wald, “So ihr beiden, jetzt müssen wir circa noch ne halbe Stunde laufen denn sind wir da!”. Die beiden schauten mich etwas verdattert an, “ Eine halbe Stunde! So lange!”, sagte Lara und schaute hinter sich in den Wald. “Ja wenn wir zügig gehen vielleicht auch zwanzig Minuten!”. “Na gut!”, sagte Lara Und wollte sich auf den Weg machen, “Ne mein Schatz, da lang!”, sagte ich und deutete auf einen kleinen kaum sichtbaren Weg. “Ernsthaft!”, sagten die beiden wie aus einem Mund. Ich lachte nur und ging voran, murrend folgten die beiden mir. Der Weg war zwar schmal aber gut passierbar und bis auf den Anfang war er nicht zugewuchert. Nach circa zwanzig Minuten, wir alle drei keuchten schon etwas, da der Schnee uns etwas zu schaffen machte, kamen wir auf eine Lichtung auf der die Blockhütte stand. Die Mädels blieben stehen und staunten nicht schlecht, denn ich hatte im Laufe eines Jahres diese alte Blockhütte erst erworben und in mühsamer Kleinarbeit wiederhergerichtet. Die Mädels kamen aus dem Staunen nicht heraus. “Kommt oder wollt ihr hier Wurzeln schlagen?”, sagte ich und ging durch den unberührten Schnee Richtung Hütte, Lea und Lara folgten in einigen Metern Abstand. Ich stieß die Tür zur Hütte auf und ging hinein, Meinen Rucksack legte ich auf eine selbstgebaute Eckbank. Ich ging herum und öffnete die Fensterbeschläge von innen, die Fenster selber ließ ich kurz offen damit frische Luft in die Hütte kam. Die beiden Schwestern schauten sich staunend um, die Hütte war geräumig und groß. "Na Mädels was sagt ihr?" "Wow! Und du hast alles selber wiederhergerichtet?", fragte Lea und schaute sich den aus Findlingen gebauten Kamin an. "Vieles war noch gut in Schuss und ich musste es nur etwas ausbessern, aber ansonsten ja!". Lara und Lea legten ihre Rucksäcke zu meinem. "Und wo schlafen wir?", fragte Lara. Ich deutete auf eine Falltür in der Decke. "Da oben werden wir schlafen! So ich hole mal Holz und mach ein Feuer!", sagte ich und ging raus in den Schnee und zum Feuerholz. Neben dem Stapel stand ein umgedrehter Weidenkorb, ich füllte ihn und ging wieder hinein. Die Mädels hatten schon angefangen die Vorräte und ihre Sachen auszupacken und verteilten sie gerade in die vorgesehenen Regale. Während die beiden Schwestern weiter auspackten schloss ich die Tür, trat die Füße ab und machte ein Feuer. Nach wenigen Minuten prasselten die Flammen im Kamin. Ich ging zu meinem Rucksack und packte ein Kochset aus, stellte den stabilen Rost über die Flammen und holte in einem Topf Schnee von draußen. Als der Topf überm Feuer stand, stellte ich noch drei Tassen auf den Tisch und räumte etwas mitgebrachtes Geschirr in eins der Regale. Mittlerweile war es angenehm warm in der Hütte, wir hatten alle die Jacken an eine Garderobe, die ich aus einem gefundenen Geweih gebaut hatte, gehängt. Während ich uns anfing einen Tee zu kochen unterhielten sich Lea und Lara und als der Tee fertig war, schenkte ich uns allen ein und setzte mich dazu. "Na, Lust auf eine Runde Mensch Ärger dich nicht?", fragte ich die beiden, "Gerne!", sagte Lea und Lara nickte nur. Aus einem Regal hinter mir holte ich das Spiel. Wir spielten stundenlang und lachten viel und ausgiebig, zwischendurch wechselten wir zu Uno und es wurde noch lustiger.
Nach weiteren Stunden, es war mittlerweile dunkel draußen und ich legte gerade Holz nach, sagte Lea :" Habt ihr auch langsam Hunger?". Als Antwort knurrte der Magen ihrer Schwester laut und wir lachten alle laut los. Wir räumten die Spiele vom Tisch und ich holte frisches Gemüse aus meinem Rucksack, schnell hatten wir uns auf eine Gemüsepfanne mit Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln und Zucchini geeinigt. Während die Mädels das Gemüse schnippelten kümmerte ich mich um die Kartoffeln. Nach circa einer halben Stunde köchelten die Zutaten in der Pfanne und wir deckten den Tisch. Auch während des Essens rissen die Gespräche und die ausgelassene Heiterkeit nicht ab. Nachdem wir ausreichend gespeist hatten ließen wir uns stöhnend und vollgegessen nach hinten sinken. " Boah bin ich satt!" Sagte Lara und rieb sich den Bauch,
"Frag mal!", entgegnete Lea. Ich schaute zufrieden in die Runde, ich griff an Lea vorbei zu meinem Rucksack und holte eine große Flasche Jägermeister, zwei Cola und eine Flasche Havanna hervor. " Na Mädels! Kleinen Absacker?". "Oh ja !", sagten die beiden wie aus einem Mund. Ich angelte noch kurze Gläser aus dem Rucksack und schenkte ein. Nach zwei drei Kurzen wurde die Stimmung noch lockerer, so dass wir beschlossen eine weitere Runde Uno zu spielen, aber mit abgeänderten Regeln. Bei jeder Spezialkarte mussten alle außer demjenigen, der sie gelegt hatte, einen trinken. Nach kurzer Zeit waren wir alle sehr gut dabei und fingen an rumzualbern, Lea holte ihr Handy und eine Box heraus und spielte Musik ab. Wir fühlten uns wie auf einer Party und ließen richtig die Sau raus bis wir alle total aus der Puste waren und uns auf die Bank fallen ließen. Schnell übermannte die Mädels die Erschöpfung und wechselten sich mit dem gähnen ab, "Na ihr! Kommt, haut euch in die Federn ich räume hier auf!", sagte ich und lachte leicht, die beiden konnten echt nix ab selbst Lea hing jetzt in den Seilen und schaute mich aus müden Augen an. "Aber ...haaaha… das ist doch doof!", erwiderte sie und gähnte herzhaft. " Ach Quatsch! Kommt ich stell euch die Leiter hin, oben sind drei Vertiefungen im Boden wo Stroh und Heu unter einer dicken Decke liegen, da schlafen wir! Ich reiche euch gleich die Schlafsäcke hoch." Gesagt, getan ich stellte die Leiter hin und die beiden Schwestern stiegen schwerfällig die Sprossen hoch. Ich kramte drei Schlafsäcke aus einer Kiste die in der Ecke stand und reichte sie nach oben. Lea, die an der Lucke hockte, nahm sie entgegen. Nun räumte ich all das Geschirr zusammen und trat nach draußen, es war eine sternenklare Nacht, schnell war das Geschirr mit Schnee gereinigt. Ich fischte mir eine Zigarette aus der Packung und zündete sie an, genüsslich zog ich den Qualm ein und schaute in den Himmel. Zufrieden mit dem Tag rauchte ich noch zu Ende und ging mit dem Geschirr wieder rein. Die Schuhe waren voller Schnee also zog ich sie unten an der Leiter aus um oben keine Sauerei zu machen. Ich nahm noch eine Öllampe von einem Haken an der Wand entzündete sie und stieg die Sprossen nach oben. Auf halber Strecke hörte ich die Mädels noch tuscheln, ich kam durch die Luke und hievte mich nach oben, dann drehte ich mich und schloss die Luke. Als ich zu den Schlafstätten sah traute ich meinen Augen nicht, die Mädels hatten die Schlafsäcke zu einem großen umfunktioniert und schauten mich frech grinsend an. "Was habt ihr denn vor?" Fragte ich sichtlich verwirrt und ging gebückt zu ihnen. "Wir dachten, dass so niemand frieren muss!", sagte Lara und fing an zu kichern, auch Lea zog den Schlafsack bis zur Nase und kicherte. Ich musterte die beiden und zuckte dann mit den Schultern, ich zog mich bis auf T-Shirt und Boxer aus und legte mich in die Mitte zu den beiden. Augenblicklich kuschelten sich die beiden an mich an, ich schluckte. "Jetzt!", sagte Lara und beide schoben ihre eiskalten Hände unter mein T-Shirt, und ließen ihre Eisblockfüße an meinen Beinen hoch und runter wandern. Mir entfuhr ein nicht gerade männlicher Schrei, es klang eher wie ein Schulmädchen auf einem Justin Bieber Konzert! "Na wartet!", knurrte ich gespielt verärgert und griff den beiden in die Seiten, sofort fingen die beiden an zu lachen und sich zu Winden doch der Schlafsack verhinderte ein Entkommen. Erst jetzt merke ich, dass die beiden nur in Unterhose und Top neben mir lagen. Nicht lang zögernd ließ ich meine Hände unter ihre Tops wandern und krabbelte ihre nackten Seiten auf und ab. Durch die eingeschränkte Bewegung und die Tatsache, dass wir alle nicht sehr nüchtern waren, schlug das ein wie eine Bombe. Verzweifelt versuchten sie das selbe bei mir mit wenig Erfolg es kitzelte nur leicht und ich hatte mich gut unter Kontrolle. "Stopp! Stopp! Stopp!", rief Lara da lachend aus, " ich muss mal!!". Ich stellte bei beiden das Kitzeln ein, die Schwestern lagen kichernd und mit wuscheligen Haaren auf meiner Brust. " Ihr seid frech! Alle beide!", sagte ich und zwickte den beiden noch kurz in die Seite, beide zuckten quietschend zusammen.
"Gott! Ne Minute länger und ich hätte es nicht mehr halten können!", lachte Lara und richtete sich auf, krabbelte aus dem Schlafsack und ging nach unten. "Und, haben wir dich kalt erwischt?!", fragte Lea sarkastisch und grinste mich frech an. Ich drehte mich zu ihr und griff nun mit beiden Händen in ihre Seiten, sofort fing sie an zu lachen und sich zu winden.
"Nahahain!", lachte sie laut und versuchte sich zu befreien. Sie wand sich so lange, bis es mir zu viel wurde und ich mich kurzerhand auf ihre Hüfte setzte, ihre Arme über ihren Kopf zog, sie festhielt und mit der anderen Hand nun freien Zugang zu ihren entblößten Achseln hatte. Mit langsamen Kraulbewegungen setzte ich meine Finger nun in ihre Achsel, augenblicklich wurde ihr Lachen eine Spur lauter. "Was macht ihr denn da!", sagt Lara lachend und kam zu uns. "Hi...hii..iiilfe!", lachte Lea und schüttelte verzweifelt den Kopf. "Mhhh…. ich mach lieber das!", sagte Lara, öffnete den Schlafsack und legte Leas strampelnden Beine frei. Ohne zu zögern setzte sich ihre Schwester auf ihre Schienbeine und kraulte mit ihren Fingernägeln die Oberschenkel bis hoch zur Leiste. Lea bäumte sich auf und warf mich fast runter, Dann lachte sie lauter als zuvor, "NAHAHAHAHAIIIIINN!". Lachtränen liefen aus ihren Augenwinkeln und sie schüttelte verzweifelt den Kopf. Lara hatte aber schnell genug von den Oberschenkeln und so drehte sie sich um und ließ ihre Finger über die empfindlichen nackten Sohlen von Lea wandern. Ihre langen Fingernägel waren dabei ein sehr großer Vorteil, und das Wissen wie empfindlich ihre Schwester an den Füßen war nun ein weiterer großer Vorteil. Ich ließ meinen Blick nach hinten gleiten und sah das sie mit der einen Hand die großen Zehen nach hinten zog und den sensiblen Bereich darunter bearbeitete. Lea bekam mittlerweile kaum noch einen Ton raus und japste zwischendurch lachend auf. Ich war der Meinung, dass sie nun genug hatte und drehte mich nun zu meiner Freundin um, die weiter mit einem wölfischen Grinsen die Füße ihrer kleinen Schwester bearbeitete. Ich grinste und griff an, ich grub meine Hände in ihre Seiten und drückte sie nach vorne. Erschrocken schrie sie auf und fiel bäuchlings der Länge nach auf den weichen Untergrund. Lea hatte schnell ihre empfindlichen Füße in Sicherheit gebracht und rollte sich schnaufend zusammen. Ihre Schwester hingegen war nun die, die sich lachend unter mir wand und vergeblich versuchte, meine Hände von ihren Seiten fernzuhalten. Langsam kam Leben in Lea, ihr Blick verlangte nach Rache an ihrer älteren Schwester. Wie ihre Schwester bei ihr, setzte sie sich auf ihre Beine, doch im Gegensatz zu Lara winkelte sie das Bein ihrer Schwester an und umklammerte es fest."Wahahas hast du vohohor?", lachte Lara panisch und versuchte ihr Bein zu befreien. Lea sagte nichts, sondern fing an mit ihren Zähnen an der Ferse ihrer Schwester zu knabbern. Ein Ruck ging durch den Körper meiner Freundin, als sie wie wild versucht ihr Bein zu befreien, der Fuß in der Umarmung ihrer Schwester zuckte wie wild hin und her, konnte sich aber nicht dieser Empfindung entwinden. Lara lachte und schrie, die Tränen liefen ihr in Strömen übers Gesicht. Meine Aufgabe war gerade eher das Festhalten und Bändigen meiner Freundin, aber ich genoss es, sie so hilflos lachend zu sehen. Lea änderte ihre Strategie und fing nun an, auch mit der Zunge zu triezen, was ihre Schwester nur weiter in den Wahnsinn trieb. Als ihre Zunge den Bereich zwischen und unter den Zehen erreichte erstarb das Lachen ihrer Schwester komplett, nur gelegentliche Japser waren noch zu vernehmen. Lea ließ den Fuß ihrer Schwester los, Lara lag schwer atmend und fix und alle unter uns. "Ihr seid gemein!", gab sie komplett erschöpft von sich. Wir gingen von ihr runter, "Ach und das was ihr mit mir gemacht habt war eine kleine Nettigkeit eurerseits?", lachte Lea die sich nun aber auch total erschöpft hinlegte. "Ich denke wir sollten das morgen besprechen!", sagte ich und musste gähnen. Die beiden Schwestern wurden von meinem Gähnen angesteckt und kuschelten sich hin, ich nahm den Schlafsack und deckte uns zu. Als ich mich auch hinlegte, Lara war sofort eingeschlafen, da drehte sich Lea zu mir um: "Ich glaube ich verstehe dich jetzt warum dir das so gefällt!", flüsterte sie und schaute verlegen nach unten. "Schlaf gut!", sagte sie und strich mit ihrem Fuß mein Bein entlang, Dann drehte sie sich um und nur wenige Momente später war auch sie eingeschlafen.
Ende?!