Die Deutsche Version von "The Demonstration"
Tiziana, eine junge, reiche und bildschöne Aristokratin, spazierte mit ihrer Freundin Vanessa, etwas weniger wohlhabend, über die Messe. Es lachten sie zahllose Waren an, die sich nur die Reichen und Schönen leisten konnten. Teuerste Weine, feinste Kleider, Delikatessen aus fernen Ländern sowie bildschöne Sklavinnen. Eigentlich suchten sie nichts bestimmtes. Sie waren nur dort, um sich zu vergnügen. Und Tiziana gab gegenüber Vanessa gerne mit ihrem Reichtum an.
Sie waren schon zwei Stunden über die Messe geschlendert, hatten sich dies und das angesehen, da wurde Tiziana auf einen etwas abgelegenen Stand aufmerksam. Das Ausstellungsstück war eine gut drei Meter hohe Holzkonstruktion mit einer stählernen Klinge am oberen Ende. Die beiden Mädchen näherten sich neugierig. Sie waren die einzigen beiden Interessenten wie es schien.
Neben der Maschine stand eine hübsche junge Frau, offenbar die Inhaberin des Messestandes. Sie sprach die beiden an: „Keine falsche Scheu, meine Damen. Tretet ruhig näher. Mein Name ist Valeria. Interessiert Ihr Euch für die Guillotine?“
Vanessa war das Gerät nicht geheuer. Tiziana hingegen ließ sich von der unheimlichen Maschine in ihren Bann ziehen. Sie konnte nicht wegsehen.
„Was ist das?“
„Wie schön, dass Ihr fragt. Wenn ich Euch bitten dürfte einmal herumzutreten- dann kann ich es Euch besser erklären. Seht, diese längenverstellbare Liege hat vier eiserne Fesseln, zwei für die Hände und zwei für die Füße. Ist die Verurteilte einmal fixiert, lässt sie sich in die Horizontale senken. Der Hals der Delinquentin wird dann hier in die Lunette gelegt, deren oberer Part herabgelassen und mit einem einfachen Mechanismus fixiert wird. Die Verurteilte hat nun keine Chance, diese Position zu verlassen. Ihr Nacken liegt unabänderbar unter dieser stählernen, rasiermesserscharfen Klinge, genau an dieser Stelle.“
Sie deutete mit dem Finger auf die hölzerne Lunette.
„Und was passiert dann?“ fragte Vanessa schüchtern, obwohl sie die Antwort schon ahnte.
„Das wird Euch meine Sklavin Sophie zeigen.“
Es erschien ein blondes Mädchen von zwanzig Jahren. Sie trug nur ein kurzes weißes Gewand um ihre Hüften, das gerade eben ihr Hinterteil und ihre Vagina bedeckte, und braune Ledersandalen. Ihre Brüste waren frei. Um den Hals trug sie ein enges braunes Lederhalsband mit der Inschrift Serva Valeriae. In den Händen hielt die Sklavin eine Ananas. Sie trat vor Valeria, verbeugte sich kurz und sprach mit zarter Stimme: „Wie kann ich dienen?“
„Sei so gut, Sophie, und leg die Ananas in die Lunette. Die beiden Damen hier wollen gezeigt bekommen, was diese Guillotine vermag.“
„Wie Ihr wünscht, Herrin.“
Sophie tat wie ihr geheißen, legte die Ananas in die Lunette, verriegelte sie, platzierte ein bordeauxrotes Kissen vor die Guillotine und legte ihre Hand an den Hebel, um das Fallbeil zu lösen.
„Nun stellt Euch vor“ erzählte Valeria weiter „anstelle der Ananas ruht der Hals einer Verurteilten in der Lunette. Sophie, zeig den jungen Damen, was nun passiert!“
Die beiden Mädchen starrten wie hypnotisiert auf die Ananas. Vanessa mit Nervosität, Tiziana mit stetig wachsender Erregung. Sophie zog an dem Hebel. Es ertönte ein Klickgeräusch und das federleicht anmutende Beil sauste die Schienen herab, glitt ohne Widerstand durch die Ananas und kam unter der Lunette zum Halt. Der obere Teil der Frucht fiel direkt auf das rote Kissen. Süßer Saft rann aus der plötzlich kopflosen Ananas.
Vanessa hatte sich vor Schreck an den Hals gefasst. Das Beil war so schnell gefallen, so gnadenlos und effizient. Tiziana stand noch immer wie versteinert da, doch sie fühlte zwischen ihren Beinen, dass sie feucht wurde. Das ganze Schauspiel hatte eine makabre erotische Wirkung auf sie. Sie genoss, was sie sah. Die Aristokratin begegnete Valerias Blick. Sie lächelte sie schelmisch an und wusste, dass sie Tiziana am Wickel hatte. Jetzt musste sie nur noch den Sack zu machen und sie hätte den Verkauf in der Tasche.
„Sophie, zeig den beiden, wie sauber der Schnitt war.“
Die Sklavin nahm den Leib der Ananas aus der Lunette und präsentierte die Frucht. Sie war makellos durchtrennt.
„Ihr seht, die Klinge ist rasiermesserscharf- garantiert eine saubere und beinahe schmerzlose Enthauptung. Ein exzellentes Werkzeug, um ein Exempel an ungehorsamen Sklavinnen zu statuieren- einfach, direkt und stilvoll.“
Sophie machte sich indes daran, die Lunette zu säubern, das Obst zu entsorgen und das Fallbeil wieder in Position zu bringen. Auch platzierte sie ein neues Kissen unter der Lunette.
Tiziana musterte Sophie, lächelte und wandte sich wieder Valeria zu: „Ich bin durchaus geneigt mir eine dieser Guillotinen zu kaufen. Wie viel würde so ein Gerät kosten?“
„140 Denare.“
„Ich verstehe. Nun, für eine solche Summe wünsche ich mir noch eine weitere Demonstration. So würde ich zum Beispiel gerne sehen, wie fest diese Fesseln tatsächlich sind. Wenn Ihr so freundlich wärt und Eure Sklavin auf der Bank fixieren würdet…“
„Aber natürlich. Sophie, komm her!“
Sophie näherte sich wie befohlen. Ihr war unwohl. Noch nie zuvor hatte eine Kundin gefordert, dass sie sich an die Bank fesseln lassen sollte. Doch sie gehorchte ihrer Herrin.
Sie Sklavin trat an die Guillotine und Valeria schloss die eisernen Fesseln an ihren zarten Hand- und Fußgelenken. Das Metall lag kalt an ihrer weichen haut an. Tiziana konnte die Augen nicht von ihr nehmen. Dieses junge Mädchen war nicht nur äußerlich schön und anmutig, es hatte auch eine schöne Seele. Man sah, dass sie ehrlich war, demütig, wohlwollend und liebenswürdig naiv.
Diametral stand ihr Tiziana gegenüber. Auch sie wunderschön, aber von anderer Art. Ein adeliges, falkenartiges Gesicht, mit gerissenen gnadenlosen Zügen. Sie bekam, was sie wollte. Eine geborene Herrschernatur. Ihre Durchtriebenheit schrie ihr förmlich aus dem Antlitz. Und auch wenn sie Sophie als Spielzeug für ihren Sadismus erkannt hatte, kam sie doch nicht umhin, Bewunderung für ihre komplette Unschuld zu empfinden.
Mit leicht geöffnetem Mund fuhr Tiziana mit ihrer Hand über ihren Hals und sprach:
„Ich will ihren hübschen Nacken in der Lunette sehen.“
„Ganz wie Ihr wünscht.“
Valeria senkte die Bank mit ihrer Sklavin darauf in die Horizontale. Sophies Augen hafteten von dem Augenblick an, als sie an die Guillotine getreten war, an dem kalten Fallbeil. Schon lag sie auf dem Bauch, ihr Blick nun auf den unteren Rahmen der Lunette fixiert. Sie fühlte sich komplett wehrlos. Ausgeliefert. Sie spürte ein Ziehen in ihrem Bauch. Aber sie wagte nicht, etwas zu sagen. Ihr Hals wurde auf das Unterteil der Lunette aufgelegt. Bevor sie sich besinnen konnte, spürte sie die andere Hälfte ihren Nacken berühren. Der hölzerne Rahmen ließ sich mit einen einfachen Hakenschloss verriegeln und das Lederhalsband der Sklavin wurde von der Lunette umschlossen. Ihr Haar war hochgesteckt. Ihr blanker Nacken ruhte nun unter der kalten Klinge.
Sophie war kreidebleich, ertastete mit Ihren Augen die Füße Tizianas, arbeitete sich an ihren Beinen hoch und blickte ihr ängstlich ins Gesicht. Die junge Sklavin erschrak, als sie in Tizianas Augen nur Lust und sadistisches Vergnügen erkannte.
„Nun will ich sehen, ob sich die Sklavin auch befreien kann“ forderte Tiziana.
„Natürlich. Sophie, versuch deinen Hals aus der Lunette zu bekommen. Stell dir vor, es ginge um deinen Kopf.“
Das Mädchen versuchte den Kopf aus der Lunette zu ziehen, doch sie war zu fest. Auch die eisernen Fesseln an ihren Gelenken ließen kaum Bewegung zu. Die Sklavin fühlte die dabei ein seltsames Kitzeln in ihrem Nacken. Der Gedanke an das Beil über ihr ließ sie nicht mehr los.
Auch Vanessa fing an, Gefallen an dem Spiel zu finden. Sie ging ans Fußende der Maschine, betrachtete kurz wie Sophie mit ihren Fesseln rang, und sagte schließlich:
„Ich glaube, das Mädchen muss noch etwas mehr motiviert werden.“
Mit dem Zeigefinger fasste sie unter die lederne Sandalensohlen des Mädchens und kitzelte sie an den Füßen. Die Sklavin fing sofort an heftiger an den Fesseln zu reißen und lachte hysterisch. Sie setzte ihre ganze Kraft ein, um dem bittersüßen Reiz unter ihren Füßen zu entrinnen. Doch fürchtete sie gleichzeitig, dass sich das Fallbeil aus der Verankerung lösen könnte, wenn sie sich zu ruckartig bewegte. Sollte das passieren, würde ihr Kopf direkt vor Tizianas Füße rollen.
„Ich kann nicht! Bitte! Bitte hört auf!“ schrie sie verzweifelt.
„Das genügt!“ sprach Tiziana grinsend zu Vanessa. „Sonst verliert diese Schönheit hier noch den Verstand.“
Vanessa ließ ab. Sophie, ganz außer Atem, stellte ihre vergeblichen Befreiungsversuche ein. Auch wenn sie nicht mehr gekitzelt würde, verspürte sie noch immer ein Kribbeln unter den Füßen. Sie wollte sich dort zu kratzen, doch sie konnte nicht.
Der Ananassaft, der noch am Fallbeil hing, wuchs indes zu einem immer größeren Tropfen. Schließlich wurde er zu schwer und fiel senkrecht herab, ohne, dass eine der umstehenden Damen dem Beachtung geschenkt hätte. Der Tropfen traf Sophie auf ihren exponierten Nacken. Ihre Augen weiteten sich in Panik, während sie nach Luft schnappte. Langsam rann der Tropfen ihren Hals herab.
Wann würde man sie endlich aus der Lunette lassen? Sie konnte es nicht mehr aushalten. Ihre Angst wuchs mit jeder Sekunde, doch sie wagte nicht, etwas zu sagen. Ihr ganzes Gefühl galt ihrem Hals. Sie schloss die Augen, doch auch das half nicht. Sie öffnete sie wieder, blickte zunächst auf das Kissen unter ihr, dann auf Tizianas Füße– starrte ihre Sandalen an. Fragte sich, ob diese braunen ledernen Riemen das letzte sein würden, was sie in dieser Welt sah.
„Wie Ihr seht“ wandte sich Valeria an Tiziana, ohne sich um ihre Sklavin zu scheren, „ist die Verurteilte fest fixiert und es ist ihr nicht möglich, sich ihrem Schicksal zu entziehen. Für so einen Preis werdet Ihr nirgendwo sonst eine entsprechende Vorrichtung in dieser Qualität finden. Und die Lieferung ist selbstverständlich im Preis inkludiert.“
Tiziana trat langsam an Sophie heran, kniete sich ab, ging mit der Hand unter Sophies Kinn und hob es an, sodass sie direkt in ihre himmelblauen Augen sah. In dem Blick der Sklavin lag nichts als reine Todesangst. Aus den Augen der jungen Aristokratin wiederum sprach pure Lust und die stets mit ihr einhergehende Dreistigkeit. Sie stand wieder auf und wandte sich an Valeria: „Ich zahle dir 145, wenn du ihren Kopf rollen lässt, hier und jetzt.“
„Nein, Gnade!“ entfuhr es Sophie.
Valeria überlegte. Sie mochte ihre Sklavin, aber sie brauchte diesen Vertragsabschluss. Und fünf Denare waren viel mehr wert als der Hals dieser Dienerin. Es war klar, dass Tiziana damit nur vor ihrer Freundin protzen wollte. Aber warum sollte ihr das nicht zum Vorteil gereichen? Sie würde einen guten Verkauf machen und diese freche Aristokratin könnte ihrer Freundin zeigen, wie reich sie ist und sich gleichzeitig an dem Schauspiel erfreuen.
„Einverstanden!“
Damit war was Schicksal des Mädchens besiegelt. Ihr Kopf sollte allein aus Gier und Lust den Hals verlassen.
„Bitte nicht! Bitte! Ich tue alles für Euch, hört Ihr?“ flehte Sophie ihre neue Herrin an. Und erneut versuchte sie sich zu befreien, doch genau wie zuvor misslang es ihr. Sie saß in der Falle.
Tiziana trat an Sophie heran und sprach:
„Meine Liebe, du musst verstehen, dass ich darauf brenne, die Guillotine in Aktion zu sehen. Und was läge näher als sie an deinem Hals auszutesten? Doch sei unbesorgt. Wenn es stimmt, was Valeria verspricht, wirst du keinen Schmerz spüren. Hast du noch letzte Worte, bevor du deinen eigenen Kopf fallen siehst?“
„Glaubt mir, bitte, die Guillotine tut, was Valeria verspricht! Verschont mich! Ich flehe Euch an!“
Tiziana lächelte, blickte zu Valeria und nickte ihr leicht zu. Valeria ging mit zwei Fingern unter Sophies Kinn und wies sie an, den Hals zu strecken und auf den Boden vor ihr zu blicken. Die Sklavin gehorchte, paradoxerweise hoffend, dass Gehorsam sie retten würde.
Valeria legte die Hand an den Hebel. Tiziana und Vanessa blickten mit immer wachsender Erwartung auf den Hals der Verdammten. Das Schauspiel würde nun seinen Höhepunkt erreichen. Jetzt begriff Sophie es endgültig. Das war das Ende. Ihre Hinrichtung. Ihr Tod. Sie fühlte ein Ziehen unter ihren Bauchmuskeln. Ein Kitzeln. Der Gedanke an das, was gleich geschehen sollte, bereitete ihr Schmetterlinge im Bauch. Angst gepaart mit Aufregung, Nervosität und… war das Erregung?
Sophie vernahm ein leises Klicken über ihr. Ihre Augen weiteten sich bei dem vertrauten Geräusch, wie die Klinge rasend schnell die hölzernen Schienen hinabglitt.
Das Beil ging ohne den geringsten Widerstand durch den dünnen Hals der Sklavin. Ihr Kopf fiel direkt herab, landete auf dem Kissen und rollte noch etwas weiter, um schließlich vor Tizianas Füßen zum Stehen zu kommen. Ihr Körper zuckte ruckartig zusammen, versuchte sich aufzubäumen. Sophies durchtrennter Hals stieß an die obere Kante der Lunette, während ihr letzter Herzschlag roten Saft aus ihrer Gurgel schießen ließ. Eine blutrote Ejakulation. Tiziana sog all dies mit ihrem Blick auf und wurde von einem himmlischen Orgasmus überwältigt.
Plötzlich war es totenstill. Der Körper des lieblichen Mädchens lag reglos da, der offene Hals in der Lunette. Ein kleinen Rinnsal an Blut träufelte noch hervor. Ihr Haupt ruhte mit leicht geöffnetem Mund und Augenliedern zu den Füßen der jungen Aristokratin, die ihren Tod befohlen hatte.